Es gibt kaum Staaten, in denen die Urbanisierung so speziell verläuft wie in Österreich. In der Hauptstadt Wien wohnen nämlich etwa 1,7 Millionen Menschen. Für einen Kleinstaat mit einer Einwohnerzahl von ca. 8,5 Millionen Menschen ist das eine gewaltige Metropole. Rechnet man sich beispielsweise prozentuell aus, wie viele Einwohner in der Großstadt im Osten wohnen, kommt man auf einen beträchtlichen Anteil von 14,5 Prozent. Das bedeutet, dass in Wien das Leben und der Markt ein ganz anderer ist. In der Hauptstadt ist es nicht schwer auf Jobsuche zu gehen, da die dort vertretenen Geschäftsfelder sehr umfassend sind. Jobs Wien gibt es also jede Menge, aber wie sieht es mit regionalen Stellenangeboten aus?
Wenige Ballungszentren, viele Gemeinden.

Die übrige Landschaft von Österreich ist durch ihren ländlichen Charakter gekennzeichnet. Während nämlich die zweitgrößte Stadt Graz noch um die 300.000 Einwohner hat, ist die Lücke zu den restlichen Bevölkerungszahlen schon größer. Das heißt unter anderem auch, dass der Bedarf an regionalen Jobs sehr hoch ist. Wer kann, also wo es die Distanz und die Lebensumstände erlauben, zieht in eine Großstadt und bewirbt sich etwa für Jobs Linz. Aber nicht jeder kann so einfach die Region verlassen und ist darauf angewiesen in seiner Heimatgemeinde oder zumindest in seinem Bezirk eine geeignete Stelle zu finden. Mitunter bedeutet das, dass man flexibel sein muss. Sucht man nämlich in einem sehr spezifischen Sektor, kann es vorkommen, dass weit und breit kein Unternehmen die gewünschte Position im Angebot hat.

Die Alternative wäre eben nur, dass man bereit ist, täglich einiges an Zeit ins Pendeln zu investieren. Es gibt aber auch eine Pendlerpauschale, die einem finanzielle Unterstützung gewährt. In einigen Fällen ist es auch möglich, vom Unternehmen eine Förderung zu erhalten oder ein Firmenauto zu bekommen.