Seit Jahrzehnten ist bevormundet der deutsche Staat seine Jugendlichen und schreibt ihnen vor, welche Videospiele sie spielen dürfen und welche Games angeblich jugendgefährdende Inhalte haben soll.

Spätestens seit dem EU Beitritt Österreichs versuchen österreichische Händler die deutschen Jugendlichen in Ihrem Recht auf freie Meinungsäusserung, bzw. Freien Zugang zu Medien und Informationen unterstützen. Natürlich ist der Verkauf von Ballerspielen im Internet auch ein lukratives Geschäft.

Nun plant die österreichische Regierung eine Änderung der Gewerbeordnung, wonach auch in Österreich Videospiele eine Altersfreigabe erhalten sollen und anstatt der bisherigen freiwilligen Selbstverpflichtung der Verkauf von Spielen an Jugendlich, die das Mindestalter nicht haben, soll demnach eine Strafdrohung treten.

Wir finden, dass dies wieder ein Mal ein unüberlegtes, unreifes und nicht von Vernunft getragenes Vorhaben der Bundesregierung ist. Zum einen soll jeder in einer freien Gesellschaft selbst entscheiden dürfen welches Videospiel er spielt, zum anderen wird dieses Vorhaben den Online-Händlern von Videospielen enorme Einnahmeausfälle bescheren und damit einhergehend auch Steuerausfälle und zu guter Letzt werden die Kids die Spiele einfach in einem anderen Land über Internet kaufen, in dem es dem noch Meinungsfreiheit und Medienfreiheit existieren.